CDU Burbach kritisiert Kahlschlag der Deutschen Bahn

Die Burbacher CDU kritisiert die massiven Rodungen der Deutschen Bahn im Burbacher Weyerbachtal. Die Bahn hat dabei das ehemalige Gleisbett entlang der Straße Im Weyerbachtal sowie den gesamten Hang zur angrenzenden Wohnbebauung auf einer Fläche von mehreren hundert Metern gerodet. Nach Beobachtungen der Anwohner wurden die Rodungsarbeiten über das Wochenende durchgeführt, ohne die Anlieger vorher über die geplanten Maßnahmen zu informieren. Auch ist es so, dass viele der Anlieger schon vor vielen Jahren Flächen gekauft oder gepachtet haben, die jetzt in einer Nacht- und Nebel- Aktion gerodet wurden. Von der Bahn beauftragte Fällungen haben somit zum Teil massiv in das Eigentum der Anlieger eingegriffen und zeigen umso mehr, dass die Bahn unkoordiniert und ohne Rücksicht auf die Eigentumsverhältnisse vorgegangen ist. Der breite Grünzug hat die Wohnbebauung vom angrenzenden Gewerbegebiet mit mehreren müllverarbeitenden Betrieben abgrenzt und vor noch größeren Belastungen als bereits vorhanden geschützt. Durch den massiven Eingriff in die Flora sind nun zukünftig noch wesentlich höhere Lärmbelästigungen der Anwohner des Wohngebietes Lindenhof zu befürchten. Auch ist unklar, ob die Maßnahme artenschutzrechtlicher Genehmigungen durch das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz bedurft hätte. Die Burbacher CDU setzt sich seit vielen Jahren für eine Verbesserung der Situation im Weyerbachtal ein. So fordern wir unter anderem eine Fuß- und Radtrasse ins Weyerbachtal und einen besseren Lärmschutz für die Anwohner. Die Bahn und die Stadt sind nun in der Pflicht, durch gezielte Maßnahmen die Situation der Anwohner zu verbessern. Die weitere Entwicklung des Weyerbachtals als Erholungsort mit verträglichen gewerblichen Nutzungen bei ausreichendem Lärmschutz darf nun nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden. Die betroffenen Anwohner, in deren Eigentum eingegriffen wurde, sollten sich hier auch gut überlegen, inwieweit sie sich auf Nachpflanzungen einlassen, die erst in vielen Jahren Wirkung zeigen und die Option von Entschädigungen und Maßnahmen zu Lasten der Bahn gut überprüfen. „Die Burbacher CDU wird weiter mit ihren Mandatsträgern für die Anwohnerinteressen kämpfen“, so der Burbacher CDU-Vorsitzende und Stadtrat Andreas Neumüller. Die Verantwortlichkeit liegt bei der Deutschen Bahn, die Grundstückseigentümer ist und nicht bei der Landeshauptstadt, jedoch müssen gemeinsam Wege gesucht werden, mit gezielten Investition die Situation zu verbessern. „Ein solches unkoordiniertes Vorgehen ohne ein Einbeziehen der Bevölkerung darf sich nicht wiederholen“, stellt die CDU Bezirksrätin Hannelore Meier fest.

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