| Bahnstandort Saarland: Arbeitsplätze sichern |
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| Mittwoch, den 01. Februar 2012 um 11:57 Uhr |
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Zum möglichen Verlust der Ausschreibung der DB Regio, erklärt der Abgeordnete der Grünen-Landtagsfraktion, Markus Schmitt: „Der mögliche Verlust der Ausschreibung der großen Zweckverbände in Rheinland-Pfalz, in Hessen und den beiden Bundesländern Baden-Württemberg und Saarland hätte für DB Regio Südwest gravierende Folgen. Die Regeln in der EU erzwingen solche Ausschreibungen. In solchen Wettbewerben treten inzwischen nur noch die großen europäischen Staatsbahnen gegeneinander an.“ Der mögliche Gewinner, eine Tochter der italienischen Staatsbahn, würde ab Ende 2014 den Verkehr im Dieselnetz Südwest fahren. Die elektrisch betriebenen Strecken seien hiervon nicht betroffen. „Nun gilt es die Arbeitsplätze im Saarland zu sichern. Die Arbeitsplätze von Lokführern und Schaffnern, Service-Kräften, Werkstatt- und Vertriebspersonal werden gebraucht. Die Landesregierung ist aufgefordert, die Interessen der betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu wahren.“ so der Abgeordnete Schmitt weiter. Die Qualität des betroffenen Verkehrs werde sich nicht verschlechtern. Die Betreuung in den Zügen werde sich aufgrund der Ausschreibung verbessern. Auch werde hierfür mehr Personal benötigt als zurzeit. Der Abgeordnete Schmitt forderte die Landesregierung auf, sich an dem vom Bundesverkehrsminister Ramsauer angekündigten 100 Millionen Euro umfassenden Sonderprogramm zum Ausbau der Bahnhöfe zu beteiligen. Damit könne das laufende Bahnhofsausbauprogramm im Saarland gestützt werden. Schmitt sucht gleichzeitig das Gespräch mit dem Betriebsrat und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG. |




